Urteile sortiert von A bis Z:
(ausbildungsrelevante Entscheidungen)
oder nach Gericht und Datum sortierte Übersicht
Arzt / Pflege
Zu den Prüfungspflichten einer
Pflegekraft betreffend ärztliches Handeln
BGH,
Urt. v. 1.7.1954 – 3 StR 869/53 (LG Frankfurt)
Beweis
Anforderungen an den Beweis für die Durchführung der notwendigen Prophylaxe, wenn entsprechende Krankenblatteintragungen fehlen.
BGH, Urteil v. 18.03.1986 – VI ZR 215/84 (Braunschweig)
Zum Nachweis pflichtgemäßen Verhaltens einer Krankenschwester
BGH, Urteil v. 18.12.1990 – VI ZR 169/90 (Düsseldorf
Zur Beweislast für die Ursächlichkeit zwischen einem Organisationsmangel und dem Nichtzustandekommen eines wirksamen Testamentes.
BGH, Urteil v. 08.06.1989 – III ZR 63/88 (Stuttgart)
Zur Beweislast bei Personal- oder Organisationsverschulden / Einhaltung der Hygienevorschiften
BGH, Urteil v. 03.11.1981 – VI ZR 119/80 (Frankfurt)
Zu den Anforderungen an einen Entlastungsbeweis
BGH, Urteil v. 20.09.1988 – VI ZR 296/87 (Düsseldorf)
Dekubitus
Zur Feststellung von Versäumnissen bei der Decubitus-Prophylaxe und -Behandlung bei einem Risikopatienten.
BGH, Urteil v. 02.06.1987 – VI ZR 174/86 (Bremen)
Dokumentation
Erforderlichkeit der Dokumentation (bei Dekubitus) hinsichtlich Gefahrenlage und ärztlich angeordneten Vorbeugemaßnahmen
BGH, Urteil v. 18.03.1986 – VI ZR 215/84 (Braunschweig)
Organisationsverschulden
Zur Frage, welche Organisations- und Fürsorgemaßnahmen von Krankenhausträger und -personal getroffen werden müssen, um einem testierwilligen Patienten die Errichtung eines wirksamen Testamentes zu ermöglichen (Ergänzung zu Senat, NJW 1958, 2107 = LM § 839 (Fe) BGB Nr. 12).
BGH, Urteil v. 08.06.1989 – III ZR 63/88 (Stuttgart)
Hygiene
zur Beweislast über die Einhaltung der Hygienevorschriften
BGH, Urteil v. 03.11.1981 – VI ZR 119/80 (Frankfurt)
Sorgfaltspflichten
Unterlassene Benachrichtigung des Arztes als grober Behandlungsfehler
OLG Oldenburg, Urt. v. 9. 4. 1996— 5 U 158/95
Sturz
Zu den Verhaltenspflichten bei Sturzgefährdung
BGH, Urteil v. 14. Juli 2005 - III ZR 391/01 (Dresden)
Testament ( - eines Patienten )
Ist unter pflichtwidriger Mitwirkung des Krankenhauspersonals ein formunwirksames Testament errichtet worden, so kann das Personal verpflichtet sein, die dadurch geschaffene Gefahrenlage durch geeignete und zumutbare Maßnahmen, nämlich durch Einwirken auf den Patienten, ein wirksames Testament zu errichten, wieder zu beseitigen.
BGH, Urteil v. 08.06.1989 – III ZR 63/88 (Stuttgart)
Vertragsrecht
Zu den vertraglichen Beziehungen mit einem Chefarzt
BGH, Urteil v. 20.09.1988 – VI ZR 296/87 (Düsseldorf)
Überwachungspflichten
Sorgfaltspflichten bei der Überwachung eines Selbstmordgefährdeten Patienten
BGH, Urteil v. 08.10.1985 – VI ZR 114/84 (KG) |